von Jan Wichelmann
Im Studium belegt man ein Sammelsurium an Modulen. Es zeigt sich schnell: Manche Kurse sind gut organisiert, manche haben gute Lehrmaterialien, manche bieten spannende Aufgaben - und andere nichts davon. Aber was passiert da eigentlich im Hintergrund? Arbeiten Dozierende auch, wenn sie gerade nicht Vorlesungen halten? Wie viel Aufwand steckt in so einem Modul?
In diesem Vortrag verfolgen wir den Lebenszyklus einer Lehrveranstaltung, von der Planung bis zur Evaluation. Wer legt Inhalte und Prüfungsform fest? Wie erstellt man eine 90-Minuten-Vorlesung? Wie entwirft man lösbare Übungsaufgaben? Dazu der Semesterbetrieb, den man von außen kaum sieht: Zeitplanung, Ringen um Seminarräume, Einhaltung von Formalitäten und sehr viele E-Mails. Und was passiert eigentlich am Ende mit den Evaluationsergebnissen?
Anekdoten aus dem Lehralltag eines Informatik-Moduls zeigen, welche Situationen uns als Dozierenden begegnen und wie wir mit Überraschungen umgehen - und warum Lehre trotz anstrengender Phasen Spaß macht.