von Eike Koltermann-Wilke
Warum fühlen sich auf derselben Veranstaltung manche Menschen ganz selbstverständlich wohl, während andere erst schauen müssen, ob ihre Grenzen und Einschränkungen respektiert werden? Genau bei dieser Frage setzt Awareness an.
In diesem Vortrag schauen wir darauf, woher Awareness kommt, wie gesellschaftliche Machtverhältnisse unseren Alltag prägen und was unsere eigenen Privilegien damit zu tun haben. Dabei geht es um einen ehrlichen Blick auf unterschiedliche Ausgangslagen und die Frage, welche Verantwortung daraus entsteht.
Anhand alltagsnaher Beispiele sprechen wir darüber, wie wir Diskriminierung erkennen, Betroffene unterstützen und Veranstaltungen zugänglicher gestalten können. Die Grundhaltung aus der Awareness-Praxis begleitet uns dabei: zuhören, Erfahrungen ernst nehmen und Unterstützung an den Bedürfnissen der betroffenen Person ausrichten. Ein Einstieg für alle, die etwas über Awareness lernen wollen oder sich stärker damit beschäftigen möchten — Vorwissen braucht ihr nicht.