Verleihung Open Science Preise 2026

Für Projekte aus der Uni, die die offene Forschung vorangebracht haben

von André Calero-Valdez, Finn Lübber und PreisträgerInnen (noch unbekannt)

Viele empirische Wissenschaften durchleben eine Replikationskrise - Ergebnisse, die als gesicherte Forschung galten, konnten öfter als vermutet nicht bestätigt werden. Als ein Grund gilt, dass viele Grauzonen erlauben, Ergebnisse robuster erscheinen zu lassen als sie es wirklich sind. Dies wird unter anderem durch das Fehlen von Standards erleichtert, die neben dem etablierten Peer Review von Veröffentlichungen eine Prüfung von Resultaten und Schlussfolgerungen ermöglichen würden. Dies hat zu vielen Initiativen geführt, Wissenschaft im Allgemeinen generell offener, transparenter und nachhaltiger zu gestalten. An der Universität zu Lübeck hat sich zu diesem Zweck die Open Science Initiative gegründet, die dieses Ziel auf vielen Wege verfolgt, unter anderem durch die Verleihung von Open Science Preisen. Zwei wissenschaftliche Projekte (davon ein studentisches) jedweder Fachrichtung, die sich in den Bereichen Transparenz, Reproduzierbarkeit, Wiederverwendbarkeit und/oder offener Kommunikation hervorgetan haben, werden ausgezeichnet und mit jeweils 1.000 Euro prämiert. Es wird einen kurzen Einführungsvortrag in die Problematik und in Open Science geben, bevor die ausgezeichneten Projekte von den PreisträgerInnen vorgestellt werden.