von Daniela Schindler und Christoph Willmes
Keine Frage: Die aktuelle weltpolitische Lage macht vielen von uns Sorgen. Umso mehr schätzen wir als Team hinter wissenschaft(s)spiele es, dass Brettspiele uns einen konstruktiven und zugänglichen Weg ermöglichen, uns mit Dynamiken von Macht und Mitbestimmung auseinanderzusetzen. Wir glauben, eine spielerische Herangehensweise baut eventuelle Barrieren gegenüber einem Thema wie Politik und Demokratie sowie komplexen gesellschaftlichen Zusammenhängen ab. So lässt sich – im besten Falle niedrigschwellig – einerseits Wissen über historische Ereignisse vermitteln und andererseits die kritische Beschäftigung mit dem, was zum Gelingen oder Scheitern von Demokratien beiträgt, anregen.Mit unserem diesjährigen Input möchten wir einen Einblick in Brettspiele geben, die uns auf unterschiedlichste Weisen einen Zugang zu Politik und Gesellschaft eröffnen, aber auch – und das ist für uns der noch spannendere Part – mit den Anwesenden ins Gespräch darüber kommen, was wir beim Spielen an sich über demokratische Prozesse lernen können und welche Soft Skills wir dabei schulen.