von Dirk, Jens, Lutz und Sofie
Es ist einfach, sich über getroffene kommunalpolitische Entscheidungen aufzuregen. Die eigene Perspektive rechtzeitig und richtig einzubringen nicht – aber es kann einfacher werden.
Prozesse in der Kommunalpolitik (wie beispielsweise die Wiedereinführung einer Straßenbahn!) können undurchsichtig und unbeeinflussbar wirken, obwohl vielleicht sogar die eigene Nachbarin in der Bürgerschaft mitentscheidet und der von gegenüber in der Verwaltung angestellt ist. Wer ist wofür verantwortlich, welche Gremien tagen wie oft und welche Treffen sind öffentlich? Haben wir mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten, als alle fünf Jahre mal ein paar Kreuze zu setzen? (Oh, und wann ist es eigentlich wieder so weit?!)
Wir möchten über unsere Ehrenamts-Erfahrung aus dem Nähkästchen plaudern und euch so den Einstieg in euer eigenes politische Engagement etwas leichter machen. Die letzten Jahre Arbeit in unserem Interessenverein “Tram für Lübeck e.V.” haben uns vielen Abläufen ausgesetzt – von Gesprächen mit Fraktionen bis hin zu drohenden Bürgerentscheiden. Anhand unseres Beispiels besprechen wir mit euch, was wir uns durch Learning-by-Doing angeeignet haben.
Wir erheben keinen Anspruch auch Vollständigkeit, deswegen könnt ihr am Ende gerne auch eigenes Wissen mit der Runde teilen. Wir freuen uns über Diskussionen, die Mut machen, sich zu engagieren!